Erreger
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Infektionskrankheiten können durch ganz unterschiedliche Erreger verursacht werden. Grundlage dieser Übersicht bilden die Informtionen des RKI und des Rahmenhygieneplans des Landes Brandenburg. Lokale Regelungen können abweichen.
Viren
Viren sind relativ einfach aufgebaut. Sie bestehen aus einem oder mehreren Molekülen und sind manchmal von einer Eiweißhülle umgeben. Die Moleküle enthalten das Erbgut – also die DNA oder RNA - mit den Informationen zu ihrer Vermehrung. Anders als Bakterien bestehen Viren weder aus einer eigene Zelle noch haben sie einen eigenen Stoffwechsel. Sie haben keine eigene Energiegewinnung und keine Möglichkeit zur Proteinsynthese. Deshalb sind sie streng genommen auch keine Lebewesen.
Bakterien
Bakterien sind um ein Vielfaches größer als Viren. Sie sind etwa 0,1 bis 700 Mikrometer groß und zeigen unter dem Mikroskop allerhand unterschiedliche Formen, von Kugel-Gebilden über verzweigte Fäden oder Stäbchen bis zu zylinderförmigen Gebilden. Bakterien sind einzellige Lebewesen, die sich selbst versorgen. In ihrer Zelle produzieren sie, was sie zum Leben brauchen. Sie haben ihr eigenes Erbgut und einen eigenen Stoffwechsel.
Pilze
Diese Organismen sind vielseitig. Sie kommen als Steinpilz im Wald vor, als Trüffeln unter der Erde, aber auch als Hautpilz auf unserer Körperoberfläche. Dort besiedeln sie uns unsichtbar. Unter dem Elektronenmikroskop sehen zum Beispiel einige Schimmelpilze in etwa aus wie eine Pusteblume.
Parasiten
Parasiten wie Kopfläuse, Bandwürmer oder Flöhe sind Schmarotzer. Sie leben zum Beispiel von unserem Blut. Wir ernähren sie, wir beherbergen und transportieren sie. Doch die ungebetenen Gäste sind nicht nur lästig, manche können auch Krankheiten übertragen.